Aktion Friedensdorf Mönchengladbach
10 Jahre EINE-WELT Informationszentrum

Vielleicht die gleichen Träume...“

Unter dem Motto „Vielleicht die gleichen Träume...“ feierten wir am Sonntag, den 8.6.2008 das 10-jährige Bestehen unseres EINE-WELT-Informationszentrums auf der Erzbergerstr. 84. Das Zentrum, in dem wir unsere fast 40 Jahre bestehende Projektarbeit für Kinder in Not dokumentieren, ist gleichzeitig Sitz des EINE-WELT-Forums, eines Netzwerks von über 20 EINE-WELT Initiativen und Vereinen unserer Stadt.

Helmut Göbels, von Beginn an Vorsitzender der AKTION FRIEDENSDORF, machte in seiner Begrüßungsansprache deutlich, was all die Menschen und Gruppen, die sich in diesem Zentrum treffen, miteinander verbindet: „Vielleicht das sich nicht damit Abfinden, dass unsere Welt so ist wie sie ist; ...vielleicht der feste Glaube, dass es sich lohnt, an der Vision von einem Mehr an Liebe, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden in der Welt festzuhalten...“.

 

Bernd Bader, Vorsitzender des EINE-WELT Forums, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung, die die Eröffnung des Zentrum für die EINE-WELT-Arbeit vieler Gruppen in der Stadt gehabt habe: es sei für sie die Erfüllung eines Traumes gewesen.

Oberbürgermeister Norbert Bude stellte fest: „Das Zentrum ist eine besondere Einrichtung in unserer Stadt, denn es gibt dem Gedanken der EINEN WELT buchstäblich Raum.“ Die Menschen , die die AKTION FRIEDENSDORF tragen, sind – so Bude – „keine Träumer, aber sie haben einen Traum“. Wenn auch viele Fakten der Hoffnung entgegenzustehen scheinen: „Nichts Großes geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht.“

Die eindrucksvolle Matinee wurde gestaltet unter Mitwirkung von Herrn Joachim Bähr von den städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach, der Texte namhafter lateinamerikanischer Autoren wie etwa Eduardo Galeano, Pablo Neruda und Helder Camara vortrug. Die Auseinandersetzung mit diesen Autoren habe ihm eine ganz neue, faszinierende Welt eröffnet, gestand Bähr. „Wie wäre es, wenn wir anfingen, das nie erklärte Recht aufs Träumen wahrzunehmen?“, und so „die Augen über den Rand der infamen Gegenwart hinaus schweifen“ ließen, um eine andere mögliche Welt zu erahnen, fragte er mit den Worten Galeanos.

Für die musikalische Gestaltung sorgte das Duo Tipica, bestehend aus Fank Füser und Lena Grosman. Sie bereicherten die Jubiläumsveranstaltung durch einige ausdrucksstarke Tango -Nuevo-Stücke und hinterließen einen nachhaltigen Eindruck bei den Festgästen.

>>>Rede von Helmut Göbels

>>>Rede von Norbert Bude 

>>>Rede von Bernd Bader 

 
Webmedie.dk Webdesign Joomla CMS Hjemmeside