| 18.Mai 2009 Mitgliederversammlung und Erfolgsbericht unserer Projektpartner aus Offinso (Ghana) |
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Am 18. Mai luden wir im Anschluß an unsere jährliche Mitgliederversammlung zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über unsere Projektsituation in der Region Offinso in Ghana. Wir sind stolz darauf, daß es uns in unserem Jubiläumsjahr gelungen ist, unseren Mitgliedern innerhalb von nur kürzester Zeit persönliche Informationen aus 2 wichtigen Projektregionen präsentieren zu können: Ende April aus Guatemala (s. separaten Bericht) und jetzt aus Ghana. Im Zuge einer umfangreicheren Deutschlandreise besuchten uns Nana Osei und Linda Appiah. Sie berichteten den anwesenden Mitgliedern eindrücklich von der Wirksamkeit der kontinuierlichen Unterstützung der Situation der Behinderten in Offinso und der großen Dankbarkeit die dort für diese Hilfe herrscht. Ein ebenfalls großer Erfolg ist die in 2008 begonnene Übernahme von Krankenversicherungen für bedürftige Mütter und ihre Familien. Diese werden nach sehr strengen Kriterien ausgewählt. Nana Osei erzählte, daß er selbst von ihm unbekannten Menschen auf der Straße angesprochen und ihm stellvertretend für diese Hilfe gedankt wird, auch wenn die Personen selbst garnicht von der Förderung profitieren sondern nur Bekannte und Verwandte haben, denen geholfen wurde. Eine Frau erzählte ihm von der Heilung ihres Sohnes nach einem schweren Unfall, die nur durch die Versicherung möglich war. Ansonsten wäre er verstorben. Diese Geschichten machen uns viel Mut und bestätigen unsere Arbeit! Im Gegenzug zu diesen ermutigenden Berichten konnte unser Vorsitzender Helmut Göbels berichten, daß unser Antrag auf Landesmittel zur gemeinsamen Errichtung eines zweiten Schlafsaals für die integrative Schule der IHM-Schwestern bewilligt worden ist und daß die Gelder bereits angewiesen worden sind. So wird noch in diesem Jahr ein weiterer Schlaftsaal, diesem Mal für Mädchen, fertiggestellt werden. Auch diese Schule ist ein Meilenstein in Ghana weil hier körperbehinderte Kinder mit nicht behinderten Kindern gemeinsam lernen und so in ein "normales" Leben geführt werden. In der anschließenden Fragerunde konnten unsere Mitglieder viel über das friedliche politische, gesellschaftliche und religiöse Zusammenleben der sehr unterschiedlichen Menschen in Ghana erfahren. Es war für uns alle ein sehr interessanter und bereichernder Abend.
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