Gemeinsam sind wir stark – für Kinder in Not

... so lautet ein wesentliches Motto unserer Arbeit, mit der wir 17 kleine basisorientierte Projekte in 7 Ländern Lateinamerikas und Afrikas unterstützen. 

Sehr herzlich begrüßen wir Sie auf unserer Homepage und freuen uns über Ihr Interesse an der Arbeit der Aktion Friedensdorf - Kinder in Not Mönchengladbach e.V. 

Reisen Sie durch unsere Seiten und erfahren Sie, wie wir rein ehrenamtlich Kindern in Not in Lateinamerika und Afrika  helfen. Schwerpunkte unserer Projektförderung sind die

  • Förderung von ganzheitlicher Bildung 
  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung
  • Unterstützung von Kindern mit Behinderung 

Im Vordergrund steht immer die Hilfe zur Selbsthilfe.

Im Folgenden stellen wir Ihnen vor, woher unsere Motivation kommt, welche Projekte wir unterstützen und wie Sie uns dabei helfen können.

HELFEN SIE MIT denn IHRE HILFE KOMMT AN!

Laden Sie hier unser Faltblatt herunter:

  Faltblatt 2019 - 1 MB

In einigen Schulen der extrem armen Andenregion Acobamba lernen die Kinder in Gewächshäusern den ökologischen Anbau von Gemüse, das dann in der Schule verzehrt wird.

In einigen Schulen der extrem armen Andenregion Acobamba lernen die Kinder in Gewächshäusern den ökologischen Anbau von Gemüse, das dann in der Schule verzehrt wird.

Oktober 2026: Aktueller Status aus Binshua

"Bildung ist das wirksamste Werkzeug, um die Welt zu verändern“ (Nelson Mandela)

Informatikunterricht ist seit einiger Zeit Pflicht. Zusätzliche Computer sind höchstwillkommen.

Seit 2013 unterstützen wir die private weiterführende Schule SAMACCOL im abgelegenen Nordwesten Kameruns. Jedes Jahr übernehmen wir das Schulgeld für bis zu 50 besonders bedürftige Schüler*innen. Dazu gehören Aidswaisen, Kinder mit einem körperlichen Handicap und Flüchtlinge aus anderen Regionen des Landes, die durch den gewaltsamen Konflikt alles verloren haben und Zuflucht in Binshua suchen. Manchmal ermöglichen wir SAMACCOL außerdem die Anschaffung von Musikinstrumenten, Nähmaschinen, Haushaltsgeräten, Computern oder Werkzeugen. So helfen wir, die Unterrichtsqualität weiter zu verbessern.

Auf SAMACCOL können die Schüler*innen das Abitur oder eine Berufsausbildung erlangen. Für die schwächeren Kinder bietet die Schule eine zusätzliche Förderung an. Das ist in Kamerun keineswegs selbstverständlich. Besonderen Wert legt das Kollegium auf die Erziehung der Mädchen, denn Schulleiter Denis Mudi ist überzeugt: „Wer ein Mädchen erzieht und ausbildet, erzieht eine Nation. Denn ein gut ausgebildetes Mädchen wird eine gute Mutter, die für ihre Familie sorgen, die erlernten Werte an ihre Kinder weitergeben und sich in die Gesellschaft einbringen wird.“ 

Bereits wiederholt erhielt SAMACCOL für die überaus engagierte und erfolgreiche Arbeit regionale und nationale Auszeichnungen. 

Bei den zentralen Prüfungen des vergangenen Abiturjahrgangs bestanden alle 10 Schüler*innen, teils mit hervorragenden Ergebnissen. Zu ihnen gehören auch vier unserer Stipendiat*innen. Ihnen steht nun buchstäblich die Zukunft offen. 

Im Namen aller Kinder und Jugendlichen danken wir Ihnen von Herzen für Ihre treue und großzügige Unterstützung, mit der Sie zu solchen wunderbaren Entwicklungen in unseren Projekten beitragen.

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Einladung Begegnung mit kolumbianischen Gästen

Kolumbiens Kurs nach den Präsidentschaftswahlen

Neben einer warmen und gesunden Schulmahlzeit erhalten Kinder in den Flussdörfern von Guapi Angebote zur Freizeitbeschäftigung.

Quo vadis, Colombia?

Unter diesem Motto steht die diesjährige Partnerschaftswoche Aachen – Kolumbien vom 20.-27.9. 2026. Denn bei der Stichwahl zur Präsidentschaftswahl mit für kolumbianische Verhältnisse hoher Wahlbeteiligung (knapp 2/3 der Wahlberechtigten) hat eine knappe Mehrheit (0,9 % der Stimmen mehr) den rechtspopulistischen und stark polarisierenden Politik-Neuling, Juristen und Unternehmer Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten gewählt.

Was wird seine Ankündigung einer harten Hand bedeuten
• für die Fortsetzung von Projekten des linksgerichteten Vorgängerpräsidenten Petro, v. a. im Bereich sozialer Sicherungen,
• für die weitere Umsetzung des 2016 unter Präsident Santos mit der FARC-Guerilla geschlossenen Friedensvertrags
• für die dringend erforderliche Überwindung der nach wie vor herrschenden Gewalt und der großen sozialen Unterschiede, die sich – vor allem in den Randregionen des Landes - meist entlang ethnischer Zugehörigkeit widerspiegeln und v. a. Schwarze und indigene Bevölkerungsgruppen benachteiligen?

Im Rahmen der Partnerschaftswoche werden fünf Bischöfe aus Kolumbien zu Gast sein:
• Monseñor Franklin Misael Betancourt, seit Oktober 2025 Bischof von Tumaco
• Monseñor Alfonso García López, seit Juni 2025 Apostolischer Vikar von Guapi, zweiter zum katholischen Bischof geweihter Afrokolumbianer
• Monseñor Arnulfo Moreno Quiñonez, seit Mai 2026 Weihbischof in Cali, dritter zum katholischen Bischof geweihter Afrokolumbianer
• Monseñor John Mario Mesa Palacio, seit Dezember 2025 Apostolischer Vikar von Leticia
• Monseñor Jesús Alberto Torres Ariza, seit November 2025 Bischof von San José del Guavi-are

Begleitet werden die Bischöfe von Claudia Witgens, die seit Ende der 1990er Jahre in Kolumbien lebt. Seit Dezember 2022 arbeitet sie dort als Fachkraft des Bistums Aachen für Begleitung und Entwicklung der Partnerschaftsarbeit in Kolumbien.

In Mönchengladbach können Sie den Gästen aus Kolumbien an zwei Terminen begegnen. Denn seit vielen Jahren unterstützen sowohl Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach als auch der befreundete Verein action pro colombia e. V. Projekte in Guapi und Tumaco, zeitweise auch in Cali.

Die Eröffnungsmesse der Partnerschaftswoche findet am Sonntag, 20.9. 2026 um 10.00 Uhr in St. Maria Rosenkranz, Eickener Str. 60, 41061 Mönchengladbach statt. Beide NGOs beteiligen sich an der Messe.

Für Montag, 21.9. 2026 um 18.30 Uhr laden Aktion Friedensdorf – Kinder in Not e. V. Mönchengladbach und action pro colombia e. V. zu Begegnung und Austausch ins Eine-Welt-Informationszentrum Mönchengladbach, Erzbergerstr. 84, 41061 Mönchengladbach.

Der Bischof von Tumaco, der Apostolische Vikar von Guapi, und der Weihbischof in Cali werden über die aktuelle Situation in der Pazifikregion berichten, während die beiden NGOs den kolumbianischen Gästen ihre Projekte vorstellen werden. Abschließend gibt es einen Imbiss. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung unter info@aktion-friedensdorf-mg.de oder action-pro-colombia@ewf-mg.de .

Bei Interesse an Hintergrundinformationen oder weiteren Aktivitäten innerhalb der Partnerschaftswoche empfehlen wir, die Homepage des Bistums Aachen zu besuchen:  kolumbienpartnerschaft.de

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Wie unsere Unterstützung junge Mütter stark macht

Aktuelles aus INUA (Kenia) - Februar 2026

Openda Gertrude mit ihrer Tochter vor der Bibliothek des Projektes INUA

Openda Gertrude, drittes von fünf Kindern einer Familie in Mathare, einem großen Slum in Nairobi, wurde im Alter von 17 Jahren ungewollt schwanger. Sie trug das Kind aus, brach die Schule ab und umsorgte das Mädchen liebevoll. Aber sie litt sehr unter der abgebrochenen Schulbildung und der daraus folgenden Perspektivlosigkeit. “Es war hart für mich, meinen Eltern auf der Tasche zu liegen”, erinnert sich Gertrude. “Und ich fühlte mich komplett abgehängt von meinen ehemaligen Schulfreundinnen.”
Dann lernte die junge Mutter das von uns unterstützte Projekt INUA kennen. “Das Motto Rise together – Gemeinsam aufstehen sprach mich sofort an”, berichtet Gertrude. Erfolgreich absolvierte sie dort zwei aufeinander aufbauende Computerkurse und entdeckte ihre Leidenschaft für die Computerarbeit. So bot sie zunächst Computerdienste online an, wie das Erstellen von Postern oder Präsentationen sowie Buchfüh-rungsarbeiten oder Social Media Management für Schulen oder Firmen. Dabei wuchs ihr Selbstvertrauen. 

Ihre Hilfe kommt an! Ihre Hilfe ist wirksam!
Sie eröffnet Perspektiven, schafft Lebensgrundlagen, öffnet Türen in neue Welten….

Heute managt Gertrude in einem Betrieb den Ein- und Verkauf und finanzielle Transaktionen. Vom Chef wird sie als zuverlässige, fokussierte und teamfähige Mitarbeiterin geschätzt.
Die selbstbewusste, junge Frau ist glücklich: “Ich kann selbst für mich und meine Tochter sorgen und sogar den Eltern etwas zurückgeben.” Für ihre jüngeren Geschwister und andere Jugendliche in Mathare ist sie ein Vorbild geworden.

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Aktion Friedensdorf –
Kinder in Not e.V.
Mönchengladbach

Erzbergerstraße 84
41061 Mönchengladbach
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